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Wellenreiten in der Schweiz

Wellenreiten als Hauptsport in der Schweiz?

Wie kommt man überhaupt dazu, sich eine Sportart auszusuchen, die man im eigenen Land gar nicht machen kann? Lustigerweise ist das selten ein bewusster Entscheid, sondern man versuchts einmal und bleibt dann dabei. Da das nächste Meer aber soweit weg ist, findet man schnell Alternativen zum klassischen Wellenreiten, um den geliebten Sport auch hierzulande auszuführen.

 

SUP / Standup Paddling

Was eigentlich für's Meer angedacht wäre, lässt sich auch bestens auf Seen/Flüssen praktizieren. Das Flachwasser-Stehpaddeln erfreut sich in der Schweiz enormer Beliebtheit und dient vielen als Ausgleich zum sonst hektischen Alltag. Sogar hier gibt's verschiedene Variantionen; die einen machen Yoga auf dem SUP, andere fahren Touren oder Surfen auf kleinen stehenden Wellen in Flüssen. Natürlich kann man mit den SUPs auch im Meer Wellenreiten.

Bei den SUP-Boards gibt's von den meisten Herstellern im wesentlichen jeweils 3 verschiedene Modelle: das 9'6-Allround für Frauen, das 10'6-Allround für Männer und ein 12'6-Touring für längere Strecken. Je länger das Board, desto kleiner ist der Wasserwiderstand. Das richtige SUP ist somit abhängig vom Körpergewicht und dem Einsatzgebiet. 

Die Hersteller bieten die Boards zudem in zwei unterschiedlichen Bauweisen an: Entweder als aufblasbares/inflatable Board oder als starres Board, meist aus Epoxy. Wenn man nicht gerade Wettkampfstrecken paddelt oder keinen direkten Seeanstoss hat, empfehlen wir durchs Band immer die aufblasbaren SUPs. Diese sind in der Handhabung sehr viel einfacher, gehen weniger rasch kaputt und man kann beispielsweise mal einen Fluss runterpaddeln und mit dem ÖV zurückfahren. 

Hier geht's zur Übersicht der SUP-Boards

 

River Surf / Fluss Surfen - die ewige Welle

Die wohl bekannteste Welle in der Schweiz zum Fluss-Surfen findet man in Bremgarten. Das Wasser läuft über eine kleine Schwelle, schnelles Wasser trifft auf langsames Wasser und fertig ist die stehende Welle.

Es gibt nebst Bremgarten noch jenste andere Flusswellen, welche je nach Wasserabflussmenge funktionieren. Es lohnt sich also, die fliessenden Gewässer zu erkunden und vielleicht entdeckt man noch die eine oder andere Flusswelle, welche noch nicht so bekannt ist. 

Zudem setzen sich verschiedene Flusswellen-Vereine dafür ein, dass in ihrere Stadt eine solche Welle gebaut wird. Das hätte gleichzeitig auch den Vorteil, dass man meist unabhängig von der Durchflussmenge das ganze Jahr über Wellenreiten könnte.

Hier geht's zur Übersicht der Flussbretter

 

 

City Wave - die künstliche Flusswelle

Seit 2015 tourt eine künstliche Welle in der Schweiz und macht im Sommer jeweils Stopps an verschiedenen Orten in der Schweiz. Als Vorlage für die Welle diente die Eisbach-Flusswelle aus Deutschland und wurde insofern nachgebaut, als dass sie nun mobil aufgebaut werden kann. Im Gegensatz zum Flowrider, kannst du hier mit einem gewöhnlichen Surfboard (inkl. Finnen) surfen. Die Breite der Welle ist variabel und es gibt Pläne, so eine Welle in der Mall of Switzerland bei Luzern fix aufzustellen.

 

Bungee Surfing

Das Bungee-Surfen hat sich schon seit geraumer Zeit etabliert, um im Fluss zu surfen. Dabei wird ein Bungee-Seil an einer Brücke festgemacht und der Surfer spannt das Seil, indem er flussabwärts treibt und das Wasser mithilfe vom Surfbrett sperrt. Sobald er die Angriffsfläche des Surfboards verringert, geht's los. Das Resultat ist eine unglaubliche Beschleunigung, welche einem duzende von Metern flussauswärts schiessen lässt. 

 

Upstream Surfing

2015 hat ein findiger Tüftler ein Flaschenzug-System entwickelt, mit welchem sich ein Surfer bis zu 300m den Fluss hochziehen lassen kann. Auf der einen Seite ist ein Surfer, welcher sich an einem Seil hält, auf der andere Seite ist ein Segel, welches flussabwärts treibt und den Surfer mittels mehreren Übersetzungen den Fluss hochzieht. Klingt kompliziert, ist aber ein relativ simples Prinzip und eine clevere Idee, sich die Flussgeschwindigkeit zu Nutze zu machen

 

Street Surfing - Wellenreiten auf dem Asphalt

Etwas, was dem Wellenreiten überraschend nahe kommt, weil die Bewegungsverwandschaft effektiv vorhanden ist. Surfen auf dem Trottoir ist eine valable Trainingsmethode, um das Surfen im Meer zu verbessern. Esgibt mittlerweile diverse Hersteller von Surfskates und wir haben sie alle getestet. Unserer Meinung nach, gibt's zwei Hersteller, welche oben aus schwingen: Carver und Smoothstar Skateboards. 

Hier geht's zur Übersicht der Surfskates

 

 

Wakesurfen - Wellenreiten hinter dem Boot

Grad in Städten mit See ist das Wellenreiten hinter dem Boot sehr beliebt. Es gibt extra Boote, welche eine maximal grosse Heckwelle produzieren, auf der sich dann surfen lässt. Das Wakesurfen gefühlt das Wakeboarden/Wasserskifahren deutlich in der Beliebtheit überholt. Es braucht am Anfang ein bisschen Übung, bis man wirklich Manöver fahren kann, aber es ist definitiv eine spassige Alternative zum Wellenreiten im Meer.